Ein Post für alle Erst-Mamas mit Tipps und Anregungen von mir für Babyausstattung und vorgeburtliche Maßnahmen. Von Kliniktasche bis Akupunktur über Osteopathie in den letzten Schwangerschaftswochen und To-Dos für kurz vor der Geburt:

Ein Tipp vorweg, lasst euch nicht zu sehr reinreden und vor allem nichts weismachen. Entscheidet für euch selbst was und wie ihr alles rund um die Geburt bzw. die Schwangerschaft gestalten wollt. Hört euch alles an und findet den besten Weg für euch selbst. 

Geburt von Kind Nummer 1 und 2:

Der einzige Punkt, der mich immer (zum Glück) ganz cool gelassen hat, war das Thema Geburt. Mir war von Anfang an klar, dass PDA oder sonstige Schmerzmittel keine Option sind. Anders ging es uns da mit dem Thema Geburtsort. Sollten wir ins Krankenhaus, ambulant oder stationär, ins Geburtshaus oder gar zu Hause entbinden. Wir haben uns für eine Geburt im Krankenhaus mit 2 Tagen maximalem Aufenthalt entschieden. In dieser Zeit wird dann auch gleich die U1 und vor allem die U2 mitgemacht.

Ein tolle Alternative für Kind Nummer 1 war für mich die Möglichkeit der Wehenbegleitung (manche Krankenkassen bezuschussen dies) durch meine damalige Hebamme. Das heißt man muss erstmal nicht ins Krankenhaus fahren und hat die Hebamme daheim an seiner Seite. Sobald es dann kurz vorm Beginn der Geburt war, konnten wir auch schon mit quietschenden Reifen losfahren. Ich wollte einfach nicht zu früh ins Krankenhaus um dann dort ewig auf und ab zu laufen.

Kind Nummer 2 wird leider ohne Wehenbegleitung dafür aber im Hebammenkreissaal auf die Welt kommen. Das Konzept kannte ich bisher nicht und bin davon begeistert. Dieser Kreissaal ist in einem normalen Krankenhaus, jedoch befindet sich zur Geburt nur die Hebamme in Kreissaal. Ein Arzt kommt wirklich nur im Notfall. Es ist also eine komplett hebammengeleitete Geburt. Es gibt weder Medikamente oder PDA noch ein Venen-Zugang. Alles ist auf Harmonie und eine entspannte Atmosphäre hin ausgerichtet.

Vor der Geburt:

Im Vorfeld hatte ich mich umfassend mit dem Punkt Osteopathie und vorgeburtliche Akupunktur beschäftigt. Ich habe mich gleich in jeder Schwangerschaft direkt an einen Osteopathen gewendet, der die Beckenweitung durchführt. Auch Akupunktur war wieder ein Thema. Beim Baby Nummer 2 lasse ich aber lediglich eine vorgeburtliche Schwangerenmassage ab der 36. Woche durchführen. So habe ich selbst auch noch etwas Entspannung. Meine Nachsorge-Hebamme bietet sowas zum Glück an.

Seit einigen Tagen trinke ich auch brav meinen Schwangerschaftstee. Da das Thema Dammöl überhaupt nichts für mich war, werde ich dieses Mal nur Heublumen-Sitzbäder machen.

Die Zutaten für ‚Geburtsflasche‘ mit meinen Schüßler Salzen 2,5 und 7 stehen auch bereit. Meine Hebamme hat mir empfohlen diese mit zur Geburt in Wasser aufgelöst mitzunehmen und unter der Geburt immer mal zu trinken.

Ich bin gespannt wie die Geburt dieses mal wird. Meine erste Geburt war genauso wie es mir erhofft/gewünscht habe – entspannt, unkompliziert und schnell. Welche damals von meinen vielen vorgeburtlichen Unternehmungen dabei geholfen hat, weiß ich leider nicht. Ich denke einfach die Gesamtheit aller Maßnahmen und auch das positive Denken hat seinen Teil dazu beigetragen.

Bei Baby Nummer 2 bin ich jetzt ebenfalls ziemlich entspannt. Der Nestbautrieb hat dieses Mal schon sehr früh eingesetzt, sodass wir bereits in der 20. Woche mit dem Babyzimmer und allem was dazugehört, fertig waren. Wir mussten nun nur noch Laufstall, Beistellbett und Babyschale ein- und aufbauen.

Tipps für die Ausstattung: 

Wir haben uns ziemlich schnell bereits bei Baby Nr. 1 für eine Babyschale in Gruppe 0+ entschieden. Die hält dann länger und man muss nicht zweimal Geld ausgeben. Auch halte ich die Anschaffung einer neuen Schale für sinnvoller, als eine gebrauchte zu kaufen. Man kann immer mal wieder Schnäppchen bei den bekannten größeren Versandhäusern für Kinder machen. 

Beim Thema Kinderwagen war es schon schwieriger. Hier hatten wir zwar einen normalen Liegewagen. Dieser ist aber ziemlich schnell an seine Grenzen gekommen. Wir sind daher bereits um den 4. Monat des ‚little dudes‘ auf einen Liegebuggy (selbe Firma wie die Babyschale) mit Adapter für die Babyschale umgestiegen. Man muss dazusagen, dass wir damals in der Großstadt gewohnt haben. Der Liegebuggy war dafür wie geschaffen, einfach in der Handhabung, klein und handlich zusammenlegbar und hilft einem gerade bei großen, schnell wachsenden Kindern, wie wir eins hatten. Der Komfort den wir durch Babyschalenadapter hatten, möchten wir auch beim Kind Nr. 2 nicht missen. Trotzdem und da wir mittlerweile sehr ländlich leben, haben wir uns für Kind Nr. 2 nochmal einen neuen und erschwinglichen Kinderwagen gekauft. Wir wohnen direkt am Feld und so kann ich direkt zu den ausgiebigen Spaziergängen starten. Ach, da freu ich mich jetzt schon.

Was meiner Meinung nach noch unbedingt bei uns nötig war, war das Beistellbett, das eigentliche große Babybett, der Laufstall und der obligatorische Stokke-Hochstuhl. Beim Kind Nr. 2 haben wir nun auch einen Newborn-Aufsatz für den Stokke gebraucht gekauft. 

Hier nochmal der Link zu meinem Post über unser Mädchen-Babyzimmer.

Countdown: 

Jetzt sind wir bereits in der 37. Woche und der Countdown läuft. Die Senkwehen sind vorbei und die ersten Übungswehen begleiten mich. Die Kliniktasche ist mit allem Nötigen gepackt und auch die pinke Tasche fürs Babymädchen mit der Erstausstattung und den ersten Fotoaccessoires (Namenszug und -schild, Kuscheltier & Schnuffeltuch) ist bereit. Wer noch eine Checkliste für Tasche und Erstausstattung braucht, kann hier und hier reinschauen.

Letzte To-Do’s vor der Geburt: 

In den nächsten Tagen werde ich noch:

– die Elterngeldformulare

– die Elternzeitanträge für den Arbeitgeber

– den Kindergeldantrag

-den Antrag für die Familienversicherung bei der Krankenkasse 

– und die Klinik-Unterlagen u.a. für das Standesamt (Geburts- und Eheurkunden) 

fertig stellen. 

Alles hübsch gesammelt in einem Ordner. Die Klinikunterlagen bzw. Standesamtunterlagen gehen dann direkt in die Kliniktasche.

Vorkochen werde ich auch noch ein wenig. Die letzten Outfits für die Maus nähen. Putzen werde ich zum Auslösen der Wehen dann auch kurz vorm Geburtstermin nochmal kräftig. Wenn das nicht hilft, dann scharf essen, Fenster putzen, Treppen steigen, ein Saunagang und ein Glas Rotwein. Das hat beim ‚little dude‘ auch Wunder gewirkt und er kam 2 Tage dem ET auf die Welt.

Ansonsten hatte/habe ich das Glück, dass beide Kinder direkt tief ins Becken gerutscht sind. Kind Nummer 1 ziemlich spät. Kind Nummer 2 ist schon seit vielen Wochen in Startposition. Mittlerweile jetzt auch so gut wie fest im Becken. Es kann also jeden Tag losgehen.

Noch Fragen? Vielleicht hab ich auch was vergessen.  Dann schreibt mir gern.

Liebe Grüße und ich werde berichten, wenn und wann die ‚little miss‘ das Licht der Welt erblickt.

Eure Didi 

P.S. Anbei noch ein paar Babybauchfotos vom klitzekleinen Babybauch-Shooting mit der Lieblingsschwägerin an meinem Geburtstag.

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