Dürfen wir vorstellen, Hanni, Nanni und Dolly. Die drei neuesten Familienmitglieder – unsere Zwerg-Wyandotten – kleine, ruhige und wenigfliegende Hühner, kurzum also ziemlich unkomplizierte Mitbewohner. 

Steckbrief Zwerg-Wyandotten

Die Idee uns Hühner anzuschaffen, kam schon mit dem Hausbau. Ich selbst hab mir sowas als Kind aber auch schon immer gewünscht. Deshalb haben wir uns die drei Chicks in erster Linie für die Kinder angeschafft.

Eigene Hühner zu haben hat nämlich viele Vorteile:

– eigene Bio-Eier

– Helfer bei der Rasenpflege (und Unkrautentfernung)

– lebende Kompostverwerter (sie essen nämlich von Kartoffelschalen über Gemüsereste bis hin zu Rasenschnitt und Gartenkräuter fast alles)

Der Hühnerstall wollten wir erst selbst bauen und dann natürlich grau und weiß anstreichen. Aber das Selberbauen, das Material und die Farbe hätte in etwa so viel gekostet wie wir für den fertigen Hühnerstall bezahlt haben. Diesmal ist daher der ‚DIY-Gedanke‘ dem ‚Hauptsache-es-geht-schnell-Gedanken‘ gewichen. Verurteilt mich nicht😚.

Der Tag kam also und wir haben das gute Stück zusammengebaut. Ich fühle mich ja jetzt schon wie in Bullerbü oder dem Kathult-Hof, aber dieser Hühnerstall macht es perfekt. Wir hatten diesen als Super-Schnäppchen online gefunden.

Sobald unser Grundstück komplett eingezäunt ist, dürfen sie das gesamte Grundstück als Auslauf nutzen. In der Zwischenzeit werden wir sie in einem portablen Auslaufzaun rumflitzen lassen. 

Die Einrichtung des Hühnerstalls war semi kompliziert. Man braucht lediglich eine Trinkwasser- und Futterspender sowie Stroh bzw. Einstreu. Das Trockenfutter gibts im Baumarkt oder Tierfuttergeschäften bereits fertig zusammengestellt oder man fragt den örtlichen Bauern noch getrocknetem Weizen und Mais und stellt es sich selbst zusammen.

Die Anschaffungs- und Haltungskosten für diese Tierchen sind nicht sehr hoch (ausgenommen der Hühnerstall, da gibts von günstig bis luxus alles). 
Die laufende Kosten sind ebenfalls nicht sehr hoch. Wir zahlen lediglich ein paar Euro an die Tierseuchenkasse (aufgrund der Meldepflicht muss man die Tiere dort anmelden) sowie dem Kleintierzuchtverein (diesem sollte man zwecks der Impfungen und Beratung usw. ruhig beitreten). Für die Hühner zahlt man zwischen 5-15€ je Huhn. Größere Tiere sind natürlich teurer.

Desweiteren muss man die Hühner generell noch beim Veterinäramt anmelden. 

Bis vier Hühner ist die Haltung total unproblematisch, da man erst ab fünf oder sechs Hühnern einen Hahn braucht. Kleinere Hühnerscharen gelten wie Hund oder Katze und man muss sich eigentlich keine Gedanken wegen Lärmbelästigung oder Ärger mit Nachbarn machen. Trotzdem sollte man natürlich gern die Nachbarn informieren.

Und hier noch einige Impressionen und Links wo ihr euch informieren könnt. Vielleicht seit ihr ja auch zukünftige Hühnerbesitzer. 

Linksammlung:

Gartenhühner

Hühnerforum

Flügelvieh-Forum

Tierseuchenkasse

Weitere Infos

Veterinäramt Hessen

Bei Youtube als Suchwort ‚Hühnerhaltung für Anfänger eingeben‘.

Bitte bei den jeweiligen Ämtern in euren Bundesländern informieren! Ich hab hier nur Hessen aufgeführt.

Gackernde Grüße von unserer ‚Hühnerfarm‘

Eure Didi

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