Die Zwei- oder Mehrfachmamas unter euch kennen das sicher – man kann sich einfach nicht mehr genau erinnern, wie man alles beim vorherigen Kind gemacht hat.

Oder geht das nur mir so? Und weil es schon wieder fast 5 Jahre her ist, dass ich beim ‚little dude‘ den Brei rein- und -ausgelöffelt habe? #brei

Jetzt fange ich mit meinem (Halb)Wissen wieder bei Null an und was macht man in diesem Fall – googlen und pinteresten #grins

Diesmal habe ich was für mich völlig Neues ausprobiert – das sogenannte BLW Baby-Led-Weaning.

Ob man die Beikost auf diese Weise einführt hängt in erster Linie von Kind ab. Und natürlich auch von den Eltern und deren Einstellung dazu.   Und grundsätzlich sollte jede Familie selbst entscheiden wie und wann die Beikost eingeführt wird.

BLW ist unsere Ansicht (und das ist nur unsere Meinung) nach erst bei älteren Kindern angebracht. Für uns fängt sicherlich jetzt erst die richtig Zeit dafür an. Vor dem 6. Monat war es mir eindeutig eine ‚zu große Matscherei‘ am Tisch. Und ich wollte nicht das die Mahlzeiten so ewig dauern. 

Wenn die ‚little miss‘ nämlich Hunger hat, kennt sie keine Freunde. Da muss es schnell gehen und schnell satt machen. Deshalb war die Hauptnahrung eindeutig Brei.

Beim Frühstück oder Abendbrot will sie trotzdem immer was ‚vom Tisch‘ haben. Also gibts hier dann Banane, Avocado, Birne, Gurke, Möhre oder Apfel (gedünstet) und Brotkrumen – einfach zur Abwechslung, damit die ‚little miss‘ alles mal kennenlernt. Manchmal auch in ihrem Fruchtsauger.


Nach dem 4.  Monat: Den Brei habe ich anfangs mit einer Zutat selbstgekocht. Dann gabs 1-2 Wochen gekaufte Gläschen, um zu testen was ihr am Besten schmeckt. Wie sich zeigt liebt sie Pastinake, Süßkartoffel, Erbsen und auch Fleisch und Fisch im Brei mag sie gern. Mittlerweile versuche ich vorzukochen bzw. am Wochenende frisch zu kochen. Inzwischen isst sie alles an Brei und das Kochen lohnt sicht. Ich bin gespannt wie ihr dann die stückigeren Breie schmecken.

Nach dem 5. Monat: Nach 4 Wochen haben wir dann schon den Abendbrei eingeführt, weil sie am Tisch immer gebettelt hat und so kann sie ‚mitspachteln‘. Sie freut sich so über jeden Brei und Brotkrume…herrlich anzusehen.

Nach dem 6. Monat: Der Nachmittagsbrei ist immer ne tolle Sache für die Kleine. Denn da ist sie ausgeschlafen und Mama kann sogar ‚richtigen‘ Brei kochen. Denn Abends ist die Müdigkeit und der Hunger so groß, dass ich meist auf Instandbreiflocken zurückgreife. Mittlerweile gibt es ja von allen Bioherstellern Dinkelvollkorn, Haferflocken, Reiseflocken, 3- und 5-Korn-Getreidebreie, Hirsebreie und und und.


Wie beim ‚little dude‘ habe ich für Mittags- und Nachmittagsbrei die Rezepte aus dem Kochbuch 

von Sonja Sammüller, Kochen für Babys – Gesundes Essen einfach selbst machen 

verwendet. Vorallem die Abendbrei-Fläschchen hat unser Großer damals geliebt. Bei meinem Mädchen haben wir das gar nicht eingeführt. 

Nun haben wir schon den 6. Monat hinter uns gelassen und mittlerweile probiere ich viele Breie aus und auch Brotrezepte oder Babypancakes mit Obst als Zwischenmahlzeiten. 

Ich denke immer nur Brei wird auf Dauer zu langweilig und meine Maus hatte schon auch immer gern was zum Essen in der Hand. Da eignen sich natürlich die zuckerfreien Babypancakes und Waffeln oder selbstgebackene Baby Petit fours und Kekse hervorragend.

Die Rezepte dafür habe ich fast alle von Pinterest. Gerade heute habe ich ein Dinkel-Bananenbrot gebacken. Ich sage euch, das schmeckt sogar mir. Schaut doch da auch gern mal in meinen Feed – ich heiße auch dort whitegreyhouse.

Viel Spass beim Lesen und Nachmachen.

Fragen? Immer her damit. Hinterlasst mir gern hier oder auf Instagram einen Kommentar.

Und zum Schluss noch ein paar Links mit Rezepten und Buchtipps die ich/wir so verwendet und für gut befunden haben.

Babybrei-selber-machen

Frauerfreut

Babyspeck

Breifreibaby

Breirezept

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